Empirische Befunde verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Gefühlen und Verhalten – sie beeinflussen sich gegenseitig. Haben Sie also Ihre Emotionen unter Kontrolle, können Sie besseres leisten!
Es ist soweit: Wettkampftag. Sekunden vor dem Startsignal. Sie haben intensiv dafür trainiert, um in Ihrer Laufdisziplin heute ganz vorne mit dabei zu sein. Sie sind hochkonzentriert. Ihr Geist, Ihr ganzer Körper, jede einzelne Ihrer Muskelfasern befinden sich in gespannter Erwartungshaltung…
Das Zusammenspiel von Körper und Geist wird in der Psychosomatik erforscht. Die Psyche spiegelt den Geist wieder und Soma den Körper. Ist dieses Zusammenspiel gestört, können Schmerzen und Erkrankungen auftreten, die nur mit Blick auf die Psyche auch zu behandeln sind.
Stress belastet uns und unsere Nerven – warum Stress aber nicht nur im Grunde etwas Positives, sondern sogar Lebensnotwendiges ist, erklärt Sportpsychologie Jörg Schönenberg.
Negative Gedanken führen zu Stress, Angst und Verspannungen, die (sportliche) Leistung sinkt rapide. Positive Gedanken bringen uns dagegen in die richtige Stimmung, geben uns Selbstvertrauen, geben Sicherheit, verändern die Körperchemie und haben Einfluss auf unsere Gesundheit.