Spitzenfußballer legen während eines typischen Spiels 8-12 km zurück. Somit ist die aerobe Kapazität eindeutig ein ganz entscheidender Leistungsfaktor. Aber was ist mit den anderen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Kraft?
Gibt es wirklich so etwas wie einen „korrekten Laufstil“? Schließlich predigen Trainer denselbigen unnachgiebig, und Läufer stufen ihre Konkurrenten in „gute“ und „schlechte“ Techniker ein. Dennoch haben wissenschaftliche Forschungen gezeigt, dass erstklassiger Stil eine extrem schwer bestimmbare Eigenschaft ist.
Wettkämpfe können das Beste oder das Schlechteste in einem Athleten zum Vorschein bringen. Die psychischen Anforderungen sind besonders hoch, wenn verschiedene Sportler, ob einzeln oder als Team, sich bemühen, dasselbe Ziel zu erreichen. Wenn die körperlichen Fähigkeiten einander ebenbürtig sind, gewinnt meist der Wettkampfteilnehmer, der den stärkeren mentalen Ansatz hat und der vor und während des Wettkampfs seinen Geist kontrollieren kann.
Wie bei vielen anderen Sportarten, so spielt auch beim Schwimmen die Körperzusammensetzung eine große Rolle. Andrew Hamilton beschäftigt sich mit dem neuesten Stand der Forschung und der Frage, wie Schwimmer eine optimale Körperzusammensetzung erreichen können.
Langstreckenschwimmen in freien Gewässern erfordert eine enorme physische und mentale Stärke. Andy Lane und Greg Whyte (sie betreuten kürzlich den britischen Schauspieler David Walliams bei seinem ersten und erfolgreichen Versuch, den Ärmelkanal zu durchschwimmen) erklären, welche physiologischen und psychologischen Aspekte bei der Vorbereitung auf ein Langstreckenschwimmen in freien Gewässern zu beachten sind…